Stefanie Hasse – Schicksalsbringer – Ich bin deine Bestimmung

Stefanie Hasse – Schicksalsjäger – Ich bin deine Bestimmung.

Klappentext:

Kiera war noch ein kleines Mädchen, als ihr ein unheimlicher Mann auf dem Jahrmarkt eine geeimnisvolle Münze zusteckte. Jahre später findet sie die Münze beim Aufräumen wieder und verletzt sich daran. Von da an steht Kieras Leben Kopf: An der Schule tauchen die mysteriösen Zwillingsbrüder Phönix und Hayden auf. Und Phoenix – unfreundlich, überheblich, aber wahnsinnig attraktiv – behauptet, Kiera könne mit der Münze das Schicksal beeinflussen. Daher dürfe er nun einen ganzen Mondmonat lang nicht mehr von ihrer Seite weichen.

Zum Buch:

Die Idee ist gut. Gerade, dass in diesem Buch das Schicksal herausgefordert wird, ist mal etwas Neues. Eine Münze zu nutzen um zu entscheiden, welcher Mensch für einen Mondmonat lang das Schicksal der Welt lenken kann gefällt mir wirklich gut. Es ist auch wunderbar flüssig geschrieben und ich mag die Protagonistin wirklich gerne. Gerade, dass sie sich eher eher etwas für andere wünscht, als für sich selbst oder, dass sie darüber nachdenkt, wie ihr Verhalten andere verletzten kann.

Den einen Plottwist habe ich vorausgesehen, den anderen nicht. Der Showdown hatte was. Einerseits ging es fürchterlich chaotisch zu. Es passierte alles auf einmal während gar nichts passierte. Allerdings dreht das ganze Buch sich ein wenig im Kreis. Wir wechseln zwischen der Schule, ihrem zu Hause und dem Bandraum. Viel dazwischen gibt es nicht. Natürlich ist sie Schülerin, und muss in die Schule gehen. Natürlich wird diese eine Person in Band 2 noch wichtig werden – zumindest gehe ich davon aus – aber ich weiß nicht, ob der Plot dadurch nicht doch etwas gestreckt wurde.

Beworben wurde dieses Buch damit, dass es von einer Bücherbloggerin geschrieben wurde, die genau wisse worauf es ankommt. Was an den Geschichten nervig ist und die es besser machen wollte. Genau aus diesem Grund habe ich dieses Buch gekauft.

Positiv in dieser Hinsicht. Es gibt keine Dreiecksbeziehung! ENDLICH mal ein Buch, in dem sie sich nicht Seitenlang zwischen zwei Supermodels entscheiden muss. Leider hat sie jedes andere Klischee mit Freude erfüllt.

Beginnen damit, dass ihr nicht klar ist, wie sie auf andere wirkt, das die beiden Jungs, die an ihre Schule kommen eben doch Supermodels sind. Die Beschreibung der Bauchmuskulatur durfte auch nicht fehlen. Die „Plastics“ an der Schule sind auch da. Die Kaffeesucht … und einiges mehr.

All das ist dennoch da, aber es stört nicht. Was mich ein wenig stört, ist die große Liebe. Denn die spielt sich wie in jedem anderen YA innerhalb einer Woche ab. Innerhalb einer Woche sind sie der Meinung, diese Person. Diese eine und keine Andere wird ihr Glück werden.

Nun man kann ihr zugute halten, dass sie ein Teenager ist. In dem Alter fühlt man wirklich so. Alles verändert sich, man wird erwachsen. Die erste große Liebe egal wie ätzend, sie bleibt immer in Erinnerung. Welche ausrede hat denn der steinalte Kerl?

Fazit:

Das Buch hat mir gut gefallen. Es war auf keinen Fall schlechter als andere YA Romane, ich hatte mir nur mehr erwartet. Dennoch bin ich ganz verliebt in Phoenix und mag auch Kiera gerne. Die Idee war wirklich gut und ich freue mich schon auf den zweiten Band, der ja im Frühjahr 2018 auf den Markt kommt.

Herzlichen Glückwunsch an Stefanie Hasse, ein gelungener erster Band beim Loewe Verlag

Als kleiner Hinweis. auf der Autorenseite gibt es einen kurzen Prequel zu dem Buch. Ich wünsche viel Spaß beim lesen.

 

Zum Schluss würde ich gerne noch auf die Rezension aus dem wunderschönen Ink of Books Blog hinweisen, der sich natürlich ebenfalls um diesen Buch handelt.

Hier geht es zur Rezension von Anna

 

 

Autorin: Steffanie Hasse

Autorenseite: http://www.stefaniehasse.de/

Titel: Schicksalsbringer

Reihe: Schicksalsbringer

Perspektive: Ich erzählung

Seiten: 411

Verlag: Loewe

ISBN: 978-3-7855-8569-6

Preis Hardcover: 16,95

Preis E-Book: 9,99

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