Rezension zu Stefan Bachmann – Palast der Finsternis

Stefan Bachmann - Palast der Finsternis

Rezension zu Stefan Bachmann – Palast der Finsternis

Klappentext:

Kannst du auch in riskanten Situationen Ruhe bewahren? Besitzt du besondere Talente, von denen niemand weiß? Hast du den Ehrgeiz, etwas zu tun, was noch niemand vor dir gewagt hat…?

Für diese geheimnisvolle und geheime Expedition sind die Außenseiterin Anouk und vier weitere erfolgreiche Kandidaten nach Paris gereist. Ihr Auftrag: einen unterirdischen Palast zu erforschen, den ein verrückter Adeliger vor der Französischen Revolution für seine Familie erbauen ließ. Doch hinter der Tür mit dem Schmettrelingswappen erwartet die Jugendlichen in jedem Raum eine neue Gefahr und ein neuer Abgrund, den sie nur gemeinsam bezwingen können.

Zum Buch:

Das Buch war ja gerade in der Loveleybox zu gewinnen, mein Exemplar habe ich jedoch von meinem Bücherdealer, der es mir vorgeschlagen hat. Ich bin allgemein dafür bekannt auf schöne Cover anzuspringen, und so ließ ich mich auch hier nicht lange bitten und nahm es spontan mit.

Gestern Abend habe ich dann mit dem Buch begonnen und was soll ich sagen? Viereinhalb Stunden später war es auch schon wieder zu Ende. Stefan Bachmann wirft uns gleich in das Leben von Anouk, auf Twitter wird schnell klar, dass viele mit ihrer Art nicht so klar kommen, doch irgendwie kann ich sie verstehen und auch wenn sie biestig und kratzbürstig ist hat sie immerhin ihre eigenen Ansichten und so gar nicht das Bedürfnis sich anzupassen, nur um beliebt zu sein.

Auch die zweite Geschichte im Buch, die um Aurélie gefällt mir gut und ist passend, da sie doch im Hintergrund erzählt, was die Protagonisten erst langsam verstehen.

Der unterirdische Palst ist nicht nur riesig und Prunkvoll, er beinhaltet auch ein ausgeklügeltes Fallensystem, welches scheinbar die Eroberung durch Revulozionäre verhindern soll, doch versteckt sich nicht noch mehr hinter den tödlichen Fallen?

Für die Jugendliche beginnt ein Rennen um Leben und Tod, denn neben den Gefahren die im Labyrinth der Räume auf sie warten gibt es noch eine tödliche Gefahr am Ausgang

Fazit:

Das Buch beginnt spannend und kann seine Spannung halten.  Die Grundidee erinnert ein wenig an Cube, wo die Probanden ebenfalls durch gefährliche Räume müssen und mit ihrem Wissen und dem Geschick die Fallen umgehen oder ausschalten. Doch der Grundgedanke, die Auflösung ist hier eine gänzlich andere. Spannend ist, wie Stefan Bachmann die menschliche Natur einfängt. Wie er aufzeigt, dass der Mensch bereit ist über Leichen zugehen um sich selbst einen Vorteil zu verschaffen und dabei auch vor der eigenen Familie nicht Halt machen. Aber sind das generell die Menschen oder handelt es sich hierbei um Ausnahmen?

Das Buch hat mir einen schönen Abend bereitet und ist auf jeden Fall empfehlenswert.

Autorin: Stefan Bachmann

Autorenseite: http://stefanbachmann.com/

Titel: Palast der Finsternis

Perspektive: Ich Perspektive

Seiten: 400

Verlag: Diogenes

ISBN-13: 978-3257300550

Hardcover:

Softcover 18,00

E-Book: 14,99

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