Liebesbekenntnis an Bücherblogger

Dank der Litnetzwerkaktion die dieses Wochenende auf Twitter habe ich eine armlange Liste an wundervollen Bücherblogs gefunden und dabei herausgefunden, dass Bücher schreiben und über Bücher schreiben sich nicht ausschließt.

Allgemein stelle ich mir die Frage, was können Bücherblogger für Indieautoren tun.

Das erste was vielen einfällt ist, sie können mein Buch positiv bewerten. Ich sehe das jedoch anders.

Ich denke, dass Indieautoren, von Bücherbloggern viel lernen können. Wir schreiben aus Liebe zum Buch, weil irgendwann in unserem Leben der Moment kam in dem uns klar wurde, dass wir ohne Bücher nicht sein wollen.

Dennoch nicht jeder der Bücher liebt kann auch auf Anhieb perfekte Bücher schreiben.

Was auf dem Papier so einfach aussieht ist oftmals lange Arbeit. Recherche, Stilmittel und immer wieder lesen, lesen, lesen.

Dennoch ist keiner von uns Perfekt. Man nehme nur David Eddings, einen meiner Lieblingsautoren, dessen spätere Bände mir gar nicht mehr gefallen. Oder Hohlbein der hin und wieder zur auffallenden Wortwiederholung neigt.

Das sind Kleinigkeiten, die unsere Bücherblogger uns auf ihre wundervolle Art aufzeigen

Möchtest du einge gute Rezension haben, hast du eine gute Arbeit abzugeben.

Möchtest du eine gute Arbeit abgeben musst du immer wieder neu lernen und deine Fehler finden.

Auf Bücherblogs habe ich viele Hinweise auf eigene Fehler entdeckt. Dinge, an die ich nie gedacht habe, fallen mir plötzlich um so mehr auf. Kleine Änderungen die auch in der heißen Phase noch umgesetzt werden. Trotzdem habe ich vermutlich hunderte Kleinigkeiten übersehen, die mir erst im Nachhinein klar sein werden.

Ich danke hiermit allen Bücherbloggern, die uns Indieautoren helfen besser zu werden. Nicht mit schön geschmücktenRezensionen, sondern mit ehrlicher Kritik. Nicht nur unsere Werke betreffend, sondern allen Werken gegenüber. Durch eure Rezensionen lernen wir, durch euch werden wir besser.

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