Kristin Cashore – Die Beschenkte ♥♥♥♥♡

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Als Katsa dem geheimnisvollen Prinzen von Lienid begegnet, weiß sie sofort, dass auch er beschenkt ist – sie ist sich nur nicht sicher, mit welcher Gabe. Katsa dagegen ist in allen sieben Königreichen bekannt und gefürchtet: Sie besitzt die magische Gabe des Tötens. Nur Bo, der fremde Prinz, scheint keine Angst vor ihr zu haben und ringt beharrlich und mit viel Geduld um ihr Vertrauen. Im Kampf gegen einen König mit einer teuflischen Begabung werden sie auf ihrem gemeinsamen Weg durch Schnee und Eis, über Meere und Gebirgsketten zu Verbündeten – und zu einem leidenschaftlichen, unabhängigen, innigen, streitenden, liebenden Paar

Ja was soll man dazu sagen?

Katsa ist ein Killer, allerdings kein gewissenloser. Von ihrem König wird sie missbraucht grausame Strafen an seinen Untertarnen auszuführen und ihm so deren Gefolgschaft zu sichern.

Sie selbst hält nicht viel davon. Sie gehorcht, denn immerhin ist er ihr Cousinchen und wer weiß schon, mit welcher Strafe er sie belegen würde?

Am Anfang lernen wir sie näher kennen, ihre Gedanken, ihr Können. Wie sie es schafft, sich dem König trotzdem zu widersetzten, natürlich ohne, dass dieser es merkt. Dann treffen wir Prinz Bo.

Ebenfalls ein Beschenkter stiehlt er ihr fast seit dem ersten Moment Aufmerksamkeit und schlussendlich auch ihr Herz. Schade finde ich, dass auch hier nicht das typische „Frau trifft Mann und bekommt ihn nicht mehr aus den Gedanken und durch ihn schafft sie es ihr Leben zu ändern“ durchbrochen wird. Das Ende des Buches, die Art wie sie ihre Beziehung dann führen hat mich jedoch positiv überrascht.

Auch der eigentliche Plot, die Suche nach Bo’s Großvater und den Gründen weshalb der alte Mann überhaupt entführt wurde ist interessant und gut durchdacht. Katsa ist sich selbst sicher genug, das nötige zu tun, obwohl es sie ihre Liebe kosten kann, und das ist etwas in der heutigen Jugendliteratur durchaus seltenes und sollte meiner Meinung nach gelobt werden.

Das Buch bekommt gute 3,5 von 5 Punkten. Hätte Frau Cashow sich diese Liebesgedanken zumindest Teilweise verkniffen hätte es einen Punkt mehr gegeben. Aber auch so war es ein grandioser Lesespaß der die Erwartungen für den nächsten Band hoch ansetzt.

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