Jennifer Estep – Black Blade: Das eisige Feuer ♥♥♥♥♡

Jennifer Estep - Black Blade: Das eisige Feuer ♥♥♥♥♡

 

Willkommen in Cloudburst Falls, dem magischsten Ort in ganz Amerika! Muss man anderswo lange suchen, um einen Troll unter einer Brücke zu finden, so ist es hier ganz einfach, Monster und Magische in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Doch wer über keine magischen Fähigkeiten verfügt, ist in Cloudburst Falls nicht viel wert … Die 17-jährige Lila Merriweather verfügt über außergewöhnliche Talente. Sobald sie einem Menschen in die Augen blickt, kann sie in dessen Seele lesen. Zudem beherrscht die Waise sogenannte Übertragungsmagie – jede auf sie gerichtete Magie macht sie stärker. Doch Lila hält ihre magischen Fähigkeiten geheim, denn sie hat einen nicht ganz ungefährlichen Nebenjob: Sie ist eine begnadete Auftragsdiebin. Das Leben der freiheitsliebenden jungen Frau gerät allerdings aus den Fugen, als sie eines Tages den Sohn eines mächtigen magischen Familienclans vor einem Anschlag rettet und prompt als dessen neue Leibwächterin engagiert wird. Plötzlich muss sich Lila in der magischen Schickeria der Stadt zurechtfinden, wo Geheimnisse und Gefahren an jeder Ecke auf sie warten – ebenso wie ihre große Liebe.

Nachdem bei den Zeilenspringern (eine äußerst liebenswerte Facebookgruppe) so viel über das Buch gesprochen wurde und die Meinungen vor allem positiv waren habe ich mich auch daran gewagt, dieses Buch zu bestellen.

Es beginnt mit Lila, wir lernen sie gleich in ihrem Element kennen. Sie ist eine sehr gute, wenn auch überheblich wirkende Diebin, die obwohl sie Saphierketten und Co ohne Probleme stehlen kann von ihrem Händler immer mit so wenig Geld abgespeist wird, dass sie gerade so über die Runden kommt und dass, obwohl er eigentlich ein guter Freund ist.

Sie wohnt versteckt im Keller einer Bücherei, in die sie jeden Abend einbrechen muss und hat eher kein Problem mit dem Gewissen, was die gestohlenen Gegenstände angeht. Bis zur Seite 42 war das Buch nichts Besonderes. Es war kein Problem, es aus der Hand zu legen und schlafen zu gehen.

Doch dann kam Spannung auf. Wir treffen Devon, denn Kerl, der ihr sofort ins Auge sticht und obwohl sie es besser weiß, als sich in die Angelegenheiten der Herrscherfamilien einzumischen, rettet sie ihm das Leben, womit ihre Probleme erst so richtig beginnen.

Devon ist der einzige Sohn aus einem der großen Herrscherhäuser und seine Mutter würde alles tun, um ihn zu beschützen. Auch das verwahrloste Mädchen von der Straße als seinen Leibwächter anzuheuern.  Einen Job, den sie eigentlich gar nicht haben möchte, immerhin ist Devons Existenz schuld am Tod ihrer Mutter.

Wie die beiden sich doch noch zusammenraufen und wie sie die große Aufgabe meistern Devon am Leben zu halten dürft ihr allerdings selbst lesen. Ich kann nur sagen, es lohnt sich.

Was mir an dem Buch gefällt ist, zum einen die Mischung aus modernem und alten. Ich finde die Idee, diese außergewöhnliche Stadt von „Mafiafamilien“ beherrschen zu lassen sehr amüsant. Was ein wirklich großer Pluspunkt ist, ist dass unsere Liebe Lila eben nicht wie die meisten weiblichen Hauptpersonen gleich ihr Gehirn abgibt, als sie Devon trifft. Sie (wieder)trifft. Obwohl sie ihn natürlich auch anschmachtet, trifft sie ihre Entscheidungen sehr Kopflastig und das macht sie wieder so sympathisch, das sich mich auf den nächsten Teil freue.

 

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