„Die Flammende“ von Kristin Cashore ♥♥♥♥♡

„Die Flammende“ von Kristin Cashore ♥♥♥♥♡

dieflammende

Wer das Mädchen mit den Haaren wie Feuer einmal gesehen hat, wird es nie wieder vergessen: Fire übt eine unwiderstehliche Macht auf alle Lebewesen in ihrer Nähe aus. Sie kann in die Gedanken anderer Menschen eindringen. Nur nicht in die von Prinz Brigan. Wer ist dieser unnahbare Feldherr und welche Rolle spielt er im Kampf um den Thron? Um Fire herum entspinnt sich ein Netz aus Verschwörungen. Und obwohl sich ihr Innerstes dagegen sträubt, kommt sie dem Prinzen immer näher.

Meine unqualifizierte Meinung dazu:

Das Buch spielt nicht in den Königreichen, die uns in Band 1 (Die Beschenkte) entführen, sondern viel mehr in einem Königreich jenseits der Berge. Das Königreich, in dem König Lech einen Teil seiner Jugend verbracht hat. Ein Land in dem es „Monster“ gibt. Wobei Monster eigentlich normale Tiere sind, die jedoch in bunten Farben schillern und eine mentale Stärke besitzen die es ihnen einfach macht ihre Artgenossen anzugreifen um sie schlussendlich zu verzehren, denn Monsterfleisch ist köstlich. Es gibt ein menschliches Monster. Fire, die junge Frau die Gedanken lesen und kontrollieren kann und abseits der Städte auf dem Grundstück ihres verstorbenen Vaters lebt.

Mir hat das Buch im Großen und Ganzen gut gefallen. Die Liebesgeschichte zwischen Fire und dem Prinzen Brigan ist sehr dezent und wirklich schön verflochten.

Fire ist nicht die unschuldige Jungfrau, die ihre große Liebe trifft und ihr sofort verfallen ist, hier wird eine Liebe beschrieben, die langsam wächst. Aus Misstrauen wird Vertrauen und Liebe.

Als sie die Möglichkeit hat ihrem Königreich zu dienen und aus sich ihrer Vergangenheit, oder in diesem Fall eher der Vergangenheit ihres Vaters zu stellen tut sie das und reist in die Hauptstadt, wo sie sich entscheiden muss, ihren Überzeugungen zu folgen, oder dem Königreich eine echte Stütze zu sein.

Das einzige was mich gestört hat, sind diese bunten Tiere. Ich werde einfach nicht warm mit bunten Tieren. Das fing schon bei den sprechenden rosa Delphinen bei Eddings an. Aber, wenn man diese Vorliebe ignoriert wird ein durchaus rundes und stimmiges Buch daraus. Mir hat die Geschichte gut gefallen und bekommt daher 4 von 5 Punkten. Denn obwohl Fires Schicksal nicht unbedingt einfach ist trägt sie es mit Fassung und neigt dazu sich selbst zu helfen, was sie sehr sympathisch macht.

Ich hätte gerne mehr über sie gelesen und hoffe, dass Frau Cashore, vielleicht noch das ein oder andere Buch über diese Land schreiben wird.

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