Brent Weeks – Jenseits der Schatten ♥♥♥♡♡

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Brend Weeks – Jenseits der Schatten

Der fulminante Abschluss der spannenden Assassinen-Trilogie Kylar Stern war der wahrscheinlich beste Assassine der Welt – bis er dem Töten für immer abschwor. Doch nun werden seine besonderen Talente wieder benötigt. Denn Kylars Heimat steht unter Belagerung, und die Hoffnung seiner Freunde ruht auf ihm genauso schwer wie das Vertrauen seines Königs. Ihm allein kann es jetzt noch gelingen, das Reich zu retten. Doch Kylars Plan ist selbstmörderisch und nahezu unmöglich durchzuführen – die Ermordung eines Gottes!

Kommen wir zum letzten Teil dieser Trilogie.

Was mir gut gefallen hat, ist das der Fokus weiterhin auf allen Beteiligten liegt und nicht mehr nur auf Keylar, aber das fand ich ja schon im zweiten Band super.

Auch hier gibt es wieder Wendung über Wendung. Wer hätte am Anfang geahnt, wie es Enden würde?

Brent Weeks hat ein paar wirklich interessante Figuren geschaffen. Vi, in der viel Potential steckt. Schwester Ariel, die Chantry an sich könnte vermutlich Bücher füllen, auch wenn sie mich etwas an Das Schwert der Wahrheit erinnert haben. Keylar erfährt endlich, welchen Preis seine Wiederauferstehung hat. Ich vermute in Zukunft wird er etwas vorsichtiger sein.

Wie bereits erwähnt, gibt es auch im letzten Band ein paar spannende Wendungen. Leider fühlte sich das ganze etwas übereilt an. Die ganze Trilogie geht über Knapp 2000 Seiten, aber im dritten Band fühlt es sich an, als hätten es locker 2500 werden können. Viele wirklich spannende Optionen werden in ein oder zwei Sätzen abgearbeitet. Auch bleibt das Ende trotz Auflösung ziemlich offen. Es fehlt etwas. Leider kann ich darauf nicht näher eingehen, ohne zu Spoilern.

Was mich gefreut hat ist, dass es wohl auf jeden Fall eine Vorgeschichte zu Durzo geben wird und daher Hoffe ich, dass diese Trilogie eine Abgeschlossene Geschichte ist, aber wir die Figuren in späteren Büchern vielleicht wieder treffen.

Die Bewertung ist heute schwer.

An sich hat der Teil mir gut gefallen, bis er anfing zu rennen. Nachdem der Gottkönig in Teil 2 Bereits besiegt war hatte ich mich gefragt, um was es noch gehen würde. Die Geschichte bleibt auch ohne den Gottkönig spannend. Ich verstehe nicht die Handlung seines Nachfolgers. Warum gerade er, gerade so gehandelt hat, von allen in dieser Welt lebenden Menschen. Das viele verschwendete Potential der Figuren, was ich zurück nehme, wenn es noch weiter Geschichten zu Vi, Momma K und Co gibt. Die Auflösung der gesamten Geschichte…

Dennoch werde ich 4 von 5 Punkten vergeben.

Ich hatte mit den Gedanken gespielt nur 3,5 zu geben, aber Herr Weeks hat hier eine wundervolle Welt geschaffen. Mit Intrigen, Magie, Verbündeten, wirklich interessanten Personen. Eine Trilogie, die sich zu lesen lohnt und von der ich Hoffe, dass es noch das ein oder andere Spin Off gibt.

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