Brent Weeks – Am Rande der Schatten ♥♥♥♡♡

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Die Ausbildung zum Assassinen hat sich für den ehemaligen Gassenjungen Azoth als überaus schmerzhaft erwiesen, denn sein einstiger Lehrer Durzo Blint und sein bester Freund Logan sind den Machenschaften des Gottkönigs von Khalidor zum Opfer gefallen. So ist es kein Wunder, dass Azoth seiner Profession den Rücken gekehrt hat. Doch dann hört er das Gerücht, dass Logan noch am Leben sein soll und sich versteckt. Und so muss Azoth sich der Frage stellen, ob die Schatten einen jemals wieder loslassen, wenn man sich erst einmal in sie hineinbegeben hat … Der heißersehnte zweite Roman der atemberaubend spannenden Trilogie.

Zum Tag der Deutschen Einheit habe ich das Buch gelesen. War ein wundervoller Tag mit heißem Kakao auf dem Sofa.

Nun aber zum Buch.

Beim ersten Teil hatte ich etwas Mühe hineinzukommen. Gerade unsere Hauptfigur hat mir einige Schwierigkeiten bereitet. Das ist in Band zwei nicht mehr so. Die Geschichte knüpft nahtlos an und gerade da ich sie so kurz nacheinander gelesen habe geht es spannend weiter.

Der Autor konzentriert sich jetzt auch mehr auf andere Charaktere. Zwar gab es den ein oder anderen meiner Meinung nach Sinnlosen Tod, aber das Niedermetzeln von Liebgewordenen ist ja mittlerweile ziemlich in.

Was mir gut gefallen hat, ist das der Blick mittlerweile auf das ganze Reich und nicht mehr nur auf den Blutjungen gerichtet wird. Es erinnert ein wenig an die Schreibweise von Mr. Martins, wobei dieser, obwohl auch er blutig schreibt, nicht allzu sehr auf die Abgründe der Menschen eingeht.

Damit kommen wir auch zu dem, was mir an den Buch nicht so gut gefallen hat und das fand ich auch in Teil 1 schon fast ein wenig nervig: Der Autor spielt gerne mit extremen. Er kehrt das Schlimmste aus den Menschen heraus. Seine Bösen sind nicht einfach böse sie sind Krank. Und obwohl sich in so einer Welt vermutlich wirklich die stärksten herauskristallisieren würden, ich glaube nicht, dass es die krankhaftesten wären. Gerade bei dem „Besten Blutjungen“ Diese Art würde ihn eher zu einem Risiko, als zu einem guten Auftragskiller machen. Zwar wird angedeutet, woher gerade der Gottkönig seine Vorlieben herhat, doch Andeutungen allein sind hier nicht genug. Und scheinbar braucht man ja höchstens einen Stein zu werfen um eine sadistische, machtbesessene Männerfigur zu treffen. Und ein Großteil von denen hat nicht die „Ausrede“ des Gottkönigs. Zum Glück werden diese Dinge die mich stören jedoch nur erwähnt und nicht allzusehr ausformuliert, weshalb sie mich nicht dazu gebracht haben das Buch aus der Hand zu legen.

Es ist eine gelungene Fortsetzung von Band 1, meiner Meinung nach sogar etwas gelungener als Band 1 und ich freue mich auf den nächsten und wohl letzten Band der Reihe, den ich wohl im Laufe der nächsten Woche lesen werde.

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